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Inflationsausgleich soll lohnsteuerfrei bleiben



Jahressteuergesetz 2010

Bundesfinanzministerium legt Referentenentwurf vor. ...mehr

Vermögensverwaltergebühr jetzt zur Hälfte absetzen

BMF lässt 50-prozentigen Steuerabzug zu, bei Inlandsdepots erledigt dies künftig die Bank. ...mehr

Bankbescheinigung trotz Abgeltungsteuer

Mit Einführung der Abgeltungsteuer hätten Bankbescheinigungen überflüssig werden sollen. Die Praxis zeigt Gegenteiliges. ...mehr

Inflationsausgleich soll lohnsteuerfrei bleiben

Realeinkommen sollen künftig nicht mehr sinken. Der Staat soll nicht an der Inflation verdienen. ...mehr

Inflationsausgleich soll lohnsteuerfrei bleiben

Kalte Progression: Unter der kalten Progression wird eine durch Lohnsteigerungen hervorgerufene Steuermehrbelastung verstanden. Lohnsteigerungen dienen vielfach nur dem Inflationsausgleich. Gleichzeitig aber führen höhere Löhne mangels einer Anpassung der Einkommensteuersätze an die Inflationsrate wegen des progressiven Einkommensteuertarifes zu höheren Steuern (hervorgerufen durch einen höheren Grenzsteuersatz). Die Folge ist, dass das Realeinkommen – inflationsbereinigt und nach Steuern – sinkt.

Steuerpläne sollen Bürger entlasten:  Die CSU will heimlichen Steuererhöhungen durch die so genannte „kalte Progression“ entgegen wirken. Lohnerhöhungen und Inflation haben dafür gesorgt, dass die Steuerbelastung von Beziehern mittlerer Einkommen spürbar zugenommen hat. Ziel der Partei ist es, dafür zu sorgen, dass Einkommenssteigerungen, mit denen eigentlich nur ein Ausgleich für die Inflation hergestellt werden soll, nicht automatisch zu einer höheren realen Steuerbelastung führen.

Stand: 15. April 2010

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